Nur in Irland darf das Volk über den EU-Reformvertrag entscheiden. Diesem Referendum kommt somit eine zentrale Bedeutung zu. Sind die Bedingungen fair und bürgerfreundlich?
Mehr Demokratie schaut hin.
Buchbesprechung zu dem Buch "Ist Europa noch zu retten?" von Wilhelm Neurohr
Die Iren haben mit Nein gestimmt und die EU-Kommission fragt Warum. Im Auftrag der Kommission befragte das Meinungsforschungsinstitut Gallup eine repräsentative Auswahl von 2.000 Iren nach den Gründen für ihr Wahlverhalten.
Während der Debatte über das Irland Referendum kam es zu einer Aktion von Parlamentariern: Sie forderten die Anerkennung der Abstimmung. Befürworter und Gegner des Vertrages kommen in einem Video zu Wort.
Freitag, der 13. Juni 2008: Tag der Auszählung in Irland. Zunächst deutete alles auf einen Sieg des Ja-Lagers hin. Gleich am Morgen begannen die Wettbüros damit, denjenigen ihre Gewinne auszuzahlen, die auf ein Ja gesetzt hatten. Doch schon bald...
Die Umfragewerte schwanken und die europäischen Eliten werden nervös. Mittlerweile werden die EU-kritischen Iren schon offen bedroht. Heute sind die letzen großen Debatten, bevor sich morgen zeigt, ob die Angstkampagne der "Ja"-Seite Erfolg bringt.
In unserer täglichen Irland-Kolumne berichten wir über Wähler, die mit "Ja" stimmen wollen, um Irland nicht zu blamieren. Denn wer mit Nein stimmt riskiert, dass eine Menge (vielleicht so 240) wichtige Leute in Europa so richtig stinksauer sein...
Die Experten sind sich einig: Die Iren kommen in die Hölle, wenn Sie den Vertrag von Lisabon ablehnen. Andere sind sich jedoch sicher, dass die Iren als Helden gefeiert werden, wenn sie die "Neins" in Frankreich und den Niederlanden rehabilitieren.
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