Sprecherin des Bundesvorstands
Claudine Nierth unterstützte schon in den Achtziger Jahren die Aktion Volksentscheid. Dies war die erste bundesweite Aktion für direkte Demokratie. 1998 initiierte sie das Volksbegehren Mehr Demokratie in Hamburg mit. Sie brachte den weißen Omnibus für direkte Demokratie ins Rollen.
Sie hatte sich auf Sylt zur Kunstkeramikerin ausbilden lassen. Danach hat sie ein Studium der Kunst absolviert. Ihr Schwerpunkt ist Tanztheater und Bühnenkunst (Eurythmie).
Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern Jule (*2001) und Lea (*2004) lebt Claudine Nierth in Spiekerhörn in der Elbmarsch bei Hamburg.
"Ich habe die direkte Demokratie durch die Kunst kennen gelernt. Als Künstlerin waren mir die gebräuchlichen Gestaltungsräume wie Bühne, Staffelei oder Ton zu eng, um auf diesem Weg im Interesse des Gemeinwohls die Gesellschaft zu verändern. Die Disziplin musste um die allgemeine Mitbestimmung der Menschen erweitert werden. Nur wenn alle Menschen das Recht und die Möglichkeit haben, am großen Ganzen mitzuwirken, werden wir eine freie und selbst bestimmte Gemeinschaft sein. Jeder Mensch muss die Chance haben, die Spielregeln dieser Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. Gerade die Initiative und Kreativität des Einzelnen, die Möglichkeit, durch Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide neue Ideen ins Spiel zu bringen, sind für mich die tragenden Gedanken bei der Arbeit an der direkten Demokratie geworden. Jeder Mensch soll ein Gestalter, ein Künstler am großen Ganzen sein und damit in der Gesellschaft und für die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen."
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