Aktion der European Referendum Campaign (ERC) am Brandenburger Tor
Bürger aus ganz Europa versammelten sich am 18. Februar 2004 in Berlin, um anlässlich des Berliner Dreier-Gipfels ein Referendum über die EU-Verfassung zu fordern.
Im Rahmen der „European Referendum Campaign“ führten Aktivisten von Vote 2004 aus Großbritannien, Mehr Demokratie aus Deutschland und von Europe 2020 parallel zum Gipfel eine Reihe von Veranstaltungen durch.
Rund um das Gipfelgelände forderten Plakate auf PosterVans die drei Regierungschefs auf englisch, deutsch und französisch dazu auf, die Wähler über die EU-Verfassung abstimmen zu lassen. Gleichzeitig wurde am Brandenburger Tor ein Transparent mit der Forderung nach einem Referendum aufgezogen.
Neil O’Brian von Vote 2004: "9 von 10 englischen Wählern wollen ein Referendum. Die aktuelle Kampagne will die Verantwortlichen dazu bringen, den Menschen zuzuhören und sie über Europas Zukunft mitentscheiden zu lassen."
Gerald Häfner von Mehr Demokratie: "Sieben EU-Mitgliedsländer veranstalten Referenden zur EU-Verfassung. Es wird Zeit, dass sich die restlichen Regierungen daran ein Beispiel nehmen."
Philippe Micaelli von Europe 2020: "So wie es aussieht stehen wir kurz vor einer Einigung über die EU-Verfassung. Höchste Zeit also für die Zusammenarbeit der Aktivisten aus den verschiedenen europäischen Ländern."

Die Medien berichteten ausführlich über unsere Aktion. Das ZDF brachte eine Reportage. Einem regionalen Radiosender gaben wir ein Interview. Mehrere Zeitungen berichteten über die Aktion. Die Financial Times und Die Times brachten Bilder der PosterVans, der Guardian sogar auf der Titelseite. Auch die wichtige Website Euobserver.com berichtete über die Aktion.
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